Entstehung, Ziele und Geschichte des AGG in der EmK Ausformung der charismatischen Bewegung in unserer Kirche

von Erich Heß

1. Vorgeschichte

Die GGE (Geistliche Gemeindeerneuerung in Ev. Kirche) datiert den Anfang ihrer Bewegung auf das Jahr 1963. Er ist mit dem Leiter des Volksmissionarischen Amtes der Rheinland-pfälzischen Kirche, Pfr. Arnold Bittlinger, verbunden.
Eine Studienreise des Lutherischen Weltbundes 1962 brachte ihn zu einer Begegnung mit der ersten lutherisch-charismatischen Gemeinde. Hier hatte sich die Hoffnung auf ein lebendiges Christsein erfüllt. Dort wurde, ohne traditionelle Ressentiments, Sprachengebet, Auslegung, Prophetie etc. zugelassen. Der Herr schenkte auch spontane Krankenheilungen.
Arnold Bittlinger lud ein Jahr später (1963) zur ersten Tagung nach Enkenbach bei Kaiserlautern ein. Die Teilnehmenden waren "begeistert" (im guten ntl. Sinn) und so folgten viele Tagungen. 2003 konnte die GGE auf ein 40-jähriges Bestehen zurück schauen.

In der ehemaligen DDR begann das Nachdenken und Erleben im "Julius Schniewindhaus" in Schönebeck an der Elbe. Das Jahr ist nicht genau bekannt. Doch wenn wir sagen, in den 60-ger Jahren des letzten Jahrhunderts, dann liegen wir wohl richtig. Ich nenne diese beiden Anfänge in der Ev. Kirche, weil sie u.a. mit der späteren Gründung des AGG zusammenhängen.

Die Generalkonferenz unsrer Kirche setzte 1972 eine Arbeitsgruppe ein, die Leitlinien im Umgang mit den charismatischen Aufbrüchen erarbeiten sollte. 1976 wurden diese von ihr angenommen.
Ich habe einige Exemplare für Interessenten dabei. Armin Besserer hat sie übersetzt. In dem Heft "EmK heute" Nr. 76/1992 sind sie nachzulesen. Ich halte sie immer noch grundsätzlich für wichtig und beherzigenswert.

Ein kleiner Exkurs: "Charisma und Erneuerung der Kirche". Ich fand eine Gesprächsgrundlage aus den Anregungen von Loccum und Arnoldshain für die Distriktsversammlung der Distrikte Karlsruhe und Stuttgart vom 7. - 10. November 1977 in Freudenstadt. Vorgelegt von den Pastoren Martin Waitzmann und Heinrich Michelmann im Oktober 1977. (vgl. "EmK heute", Heft 18 und Heft 20 sowie die Broschüre des Rates der Evangelisch-methodistischen Zentralkonferenzen in Europa "Charisma und Erneuerung der Kirche", CVB 1977) Sie haben hier Fragen an die Kirche gestellt, die heute noch brandaktuell sind, weil sich in den letzten Jahren die Entwicklung von Gemeinden negativ verstärkt hat.

Ich zitiere einige Fragen:

  1. Einige Gesichtspunkte unserer gegenwärtigen kirchlichen Not

    • Es besteht Unruhe über die Situation unserer Kirche. Woher kommt diese Unruhe? Hängt sie zusammen mit dem Rückgang der Gliederzahlen oder unsrer scheinbaren Bedeutungslosigkeit?
      Warum brauchen wir eine Erneuerung unserer Kirche?
    • Die charismatische Bewegung fordert zur Auseinandersetzung heraus. Inwieweit zeigt diese Bewegung auf eine Not unserer Kirche?
    • Haben wir durch den historisch-kritischen Umgang mit der Heiligen Schrift Vollmacht verloren? Welche Funktion und welche Grenzen hat der historisch-kritische Umgang mit der Heiligen Schrift?
  2. Unser "biblisch und geschichtlich überkommener Auftrag

    • Der Auftrag unserer Kirche war und ist die Evangelisation. Was hieß bei den Vätern "Evangelisation"? Was heißt heute "Evangelisation"? Welche Methoden und Ziele der Väter sind überholt? Welche sind noch heute wichtig?
    • Welche Charismen sind für die Gegenwart besonders wichtig?
  3. Unsere zukünftigen Wege

    • Erneuerung ist kein menschliches Werk. Was können wir dann tun? Was sind "Bedingungen" für das Wirken des Geistes Gottes? Wie bekommen wir mehr Vollmacht?
    • Der Geist wirkt durch die Bibel. Ist das Merken aufs Wort und die biblisch-theologische Arbeit unter ernstem Gebet ein Weg zur Erneuerung?
    • Gott hat der Gemeinde eine Vielzahl von Gaben geschenkt. Werden sie alle genützt? (Vgl. 1. Kor.12, 4-7) Muss jedes Gemeindeglied alle Gaben des Heiligen Geistes erstreben?

Auch hier habe ich einige Kopien bereit. Grundsätzlich halte ich es für erforderlich, das wir über die Fragen wieder ins Gespräch kommen. Doch das ist jetzt nicht das Thema.

2. Anfänge des AGG

Einige Mitbegründer (Reiner Dauner, Dieter Freund u.a.) kamen in den sechziger Jahren mit der späteren GGE in Verbindung und begannen in Seminaren dessen Anliegen theoretisch und praktisch aufzunehmen.
Wesentliche Impulse aber bekamen einige Pastoren (auch aus der ehemaligen DDR), die vom 09. 09. - 04. 10. 1987 am großen "John-Wimber - Kongress" in Frankfurt am Main teilnahmen. Ich selbst kann mich noch sehr gut daran erinnern.
Einer der Initiatoren war der damalige Vorsitzende der GGE, Pfr. Wolfram Kopfermann, Hamburg. John Wimber und seine, auch theologisch gut ausgebildeten, Mitarbeitenden aus USA und England, traten ein für "Power Evangelims": Evangelisation in der Kraft/Macht des Heiligen Geistes.

Während des Kongresses haben einige Pastoren mit Reiner Dauner ein Treffen vereinbart, um die Eindrücke des Kongresses zu besprechen.
Am 17. Dez. 1988 lud er nach Freudenstadt ein und zwar vom 04. - 06. Januar 1989. Es war eine gute Zusammenkunft in brüderlicher und geistlicher Atmosphäre. Einmütig rief man den "Arbeitskreis - Erneuerung durch den Heiligen Geist" ins Leben. Später wurde er dann in den heutigen Namen umbenannt: AGG (Arbeitskreis Geistliche Gemeindeerneuerung in der EmK)

Zunächst war der Arbeitskreis für Pastorinnen/Pastoren angedacht. Es war uns klar, dass sich die Anbindung an die Kirche, die dann später kam, erst einmal entwickeln musste.
Eine formale Integration in die Strukturen war noch nicht im Blickfeld. Es ging uns um eine innovative Bewegung. Doch nicht etwa durch Verfahren und Techniken (laut Duden), sondern durch Offenheit dem Wirken des Heiligen Geistes gegenüber. Das hat uns viel Kritik eingebracht.

In einem Brief von P. Hans-Albert Steger, damals Mitglied in der BEv (Behörde für Evangelisation) an Reiner Dauner heißt es: ... ich denke noch an das Geschick des "Arbeitskreises Erneuerung durch den Heiligen Geist" bei der Sitzung der BEv.
Tatsächlich äußerte sich ein Bruder aus dem Norden: "Man sollte das verbieten". Woraus ich ihm entgegnete: "Ich welchem Jahrhundert leben wir eigentlich?"

Wir kamen dann bald doch zu einer Vereinbarung der Anbindung des AGG an die Kirche über die BEv, die, mit der Ergänzung, dass ihre gewählten Mitglieder von ihr bestätigt werden, bis heute Gültigkeit hat. Zuvor ging eine Kurzdarstellung zum Selbstverständnis des AGG an die Instanzen der Kirche ( OA3 der ZK und an die zuständigen OAs der 3 JKs), die die BEv um entsprechende Beschlüsse aufforderte.
In dieser Darstellung heißt es:

Er setzt sich folgende Ziele:

  • Vertiefung der Verbindung zu Jesus durch Gebet und Hören auf sein Wort und seine Weisungen
  • Fürbitte füreinander - die Anliegen werden in einem Gebetsbrief mitgeteilt
  • gegenseitige Seelsorge, unter Einschluss der Beichte
  • Zusammenkünfte auf JK- und ZK-Ebene
  • das Angebot von Seminaren für unsere Gemeinden, in denen Anliegen der Erneuerung durch den Heiligen Geist angesprochen und praktiziert werden.

Der Arbeitskreis möchte auf diese Weise geistliche Verantwortung für unsere Kirche zum Ausdruck bringen.

Die Mitglieder des AGG stimmten dann der Vereinbarung mit der BEv mit Mehrheit zu.
Damit waren aber die Probleme nicht aus der Welt; denn die meisten Gemeinden standen dem Anliegen der Geistliche Gemeindeerneuerung skeptisch gegenüber. Was immer auch die Beweggründe waren. Pastoren/Pastorinnen spielten dabei eine wesentlich kritische Rolle.
Heute ist vieles anders, da die neue, junge Generation keine so großen Probleme für das Anliegen sieht. Sie singen unbekümmert neues Liedgut aus der charismatischen Bewegung und haben keine Probleme mit persönlicher Segnung u.a.m.

Inhaltlich ist noch Vieles zu bedenken: theologisch und ethisch u.a., doch grundsätzlich gilt auch heute, was der langjährigen Sprecher der katholischen Charismatischen Gemeindeerneuerung Pfarrer Peter Quirmbach, in der Zeitschrift Charisma schon 1986 in einem Interview gesagt hat. Beachtliches hören wir da:
Ich zitiere:
Ein Glaubenssatz der Kirche heißt: "ecclesia semper reformanda", d.h. übersetzt: Kirche ist immer zu reformieren.
So ist auch in unserer Zeit der Kirche eine innere Reform im Heiligen Geist geschenkt. Es ist selten in der Kirchengeschichte, dass es zunächst ein Papst war, Johannes XXIII, der sinnbildhaft die Fenster des Vatikans weit öffnete und sagte: "Es muss frische Luft herein."
Allerdings vollzieht sich diese Erneuerung nicht in einer sensationellen Breite. Das Gesetz des Senfkorns und des Sauerteigs, das Jesus uns in Gleichnissen entfaltet hat, gilt auch hier. In anderen Erdteilen (besonders Afrika, Südamerika, Nordamerika, Asien) vollzieht sich der charismatische Aufbruch stärker als in Europa.
Mir ist beim Nachdenken ein Satz eingefallen:
Kontrollinstanzen haben wenig Potenzial für Innovation. Das gilt auch z.Zt. für unsere gesellschaftlichen Probleme.

3. Fortentwicklung des AGG

Im Januar 1990 gab der AGG eine neue "Kurzdarstellung zum Selbstverständnis" heraus. Hier die wesentliche Punkte:

  1. Erneuerung von Einzelnen, Gemeinden und der Kirche ist das Ziel
  2. Erneuerung ist Wirkung des Heiligen Geistes
  3. Die theologische Mitte der Erneuerung ist in den Begriffen Bekehrung, Wiedergeburt und Heiligung angedeutet
  4. Der Herr der Kirche, Jesus Christus, rüstet zum Dienst aus
  5. Erneuerung bezieht sich vor allem auch auf den Gottesdienst
  6. Die Echtheit der Geisterfahrung zeigt sich in der Frucht und in einem missionarischen Lebensstil

Wir wollen persönlich aufgenommene Impulse der Erneuerung weitergeben. Erfahrungen der weltweiten charismatischen Erneuerungsbewegungen nehmen wir kritisch ernst. Wir wollen unsere geistlichen Erfahrungen, die Anliegen unserer kirchlichen Tradition und die Anregungen von außerhalb unserer Kirche theologisch aufarbeiten, klären und umsetzen.

Etwa um die gleiche Zeit formulierte P. Dieter Weigel, Dozent in Bad Klosterlausnitz, Thesen zum Selbstverständnis des Arbeitskreises für Geistliche Gemeindeerneuerung in der EMK/DDR.
Hier die Überschriften:

  • 1. Definition
  • 2. Zielsetzung
    Offenheit für das Wirken des Heiligen Geistes, ein neues Gotteslob, Befreiungen aus Bindungen und Ängsten, praktizieren von prophetische Gaben.
  • 4. Theologische Reflektion und kritische Prüfung
  • 5. Charismen und Gemeinde
  • 6. Bewertung und Empfang der Charismen
  • 8. VerbindIiche und offene Gemeinschaft
  • 9. Vielfalt der Gottesdienstformen
  • 10. Elementare Glaubensschritte
    ... ein lebenslanger Prozess.
  • 11. Gemeindeerneuerung beginnt in kleine Gruppen
  • 12. Das Kreuz. Christi als bleibende Signatur
  • 13. Wir dürfen Gefühle haben und zeigen
  • 14. Der Heilige Geist setzt uns nicht unter Druck, ­ er befreit und eint.

Da es keine wesentliche Unterscheidung der Zielsetzungen gab, war es darum folgerichtig, dass sich im Frühjahr 1992 die beiden AKs vereinigten.
Schon 1991 hatten sie die 1. Konferenz gemeinsam durchgeführt. Es blieb nicht aus, dass über die Struktur des AGG nachgedacht wurde.
Heute sieht sie so aus:

Mitarbeiterkreis, der offen ist für alle in den Gemeinden Mitarbeitenden.
Leitungskreis, der aus den Regional/-leitern/-leiterinnen, den Leiter/-n/-innen der Arbeitsgruppen (Seelsorge, Gebet, Jugend, Theologie) und weitere, vom Leitungsteam berufene, Personen zusammensetzt. Dazu gehören jeweils ein Vertreter/ eine Vertreterin aus Tschechien und der Schweiz.
Leitungsteam, bestehend aus maximal 6 Personen.
Nach einem vorgegebenen Wahlmodus werden alle genannten Leute berufen und bestätigt.

Folgende Aktivitäten des AGG haben sich entwickelt:
Frühjahrstagung des Leitungs- und Mitarbeiterkreises,
Kongress im Spätjahr und unter dem Jahr Regionaltreffen, Fasten- und Gebetstage, Freizeiten und Rüstzeiten.

Ich möchte hier die Kongresse mit den Themen und Rednern/ Rednerinnen vorstellen.
Aus ihnen (einschließlich der Unterthemen), geht hervor, was uns bewegt. Natürlich auch die Workshops. Dann die der Regionaltage des badisch-pfälzischen Raumes und die Fasten- und Gebetstage des süddeutschen Raumes
Die Thematik gibt die zentralen Anliegen des AGG wieder.
Im 14 Kongressen konnten über 6.000 Teilnehmer gewonnen werden, davon jeweils 1/3 neue. Wir gewannen Referenten aus Kirchen, Gemeinden und Werken vieler Länder, in denen der Herr in besonderer Weise Erneuerung schenkt: Afrika, Asien, Südamerika, USA, Europa etc. Das tut uns gut und zeigt uns, dass wir Deutsche, einschließlich unsrer Lebensart, Kultur, Theologie etc., nicht allein auf der Welt sind.

Noch eine Besonderheit in unserer Kirche:
Aus den JKs der BRD, Schweiz und der Tschechischen Republik kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, um sowohl intensive und frohe Gemeinschaft zu erleben als auch sich schulen zu lassen. Abgesehen davon, dass das Erleben einer großen Gemeinde von bis zu 500 Glaubenden und mehr etwas ganz Besonderes ist. Viele nahmen das Seelsorgeangebot an, ließen sich segnen und senden.
Es kam zu emotionalen Erlebnissen, die in der normalen Gemeinde so nicht erfahrbar sind. Der Herr schenkte spontane Heilungen und auch Befreiung von dämonischer Gebundenheit. Andere kamen erst einmal zum Glauben und erfuhren ihre Wiedergeburt und damit die Geistestaufe nach Eph 1, 13 In ihm seid auch ihr, die ihr das Wort der Wahrheit gehört habt, nämlich das Evangelium von eurer Seligkeit - in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem heiligen Geist, der verheißen ist. Der paulinische Hinweis "Lasst euch mit dem Heiligen Geist erfüllen" wurde wahrgenommen, erbeten und erlebt.
Für Charismen besonderer Art, wie Zungengebet, -gesang und prophetische Zungenrede mit Auslegung, sowie innere Eindrücke und Bilder, ist, bei biblisch geforderter Kontrolle, ohne Einschränkung, Platz.

Hier zwei von vielen Beispielen:
1994: Auslegung eines proph. Wortes in Sprachen:
"Lasst in euch das Bild meines Sohnes prägen: JESUS - voller Sanftheit, voller Demut, voller Gehorsam und Kühnheit im Glauben. Verzagt nicht über schweren Wegen, über langen Strecken der Geduld. Wenn ihr nach Hause zurückkehrt, so seien eure Herzen erfüllt mit meiner Liebe zu allen denen, die mich nicht so kennen wie ihr. Vergesst nicht: Ich habe mit jedem Menschen, mit jeder Gemeinde meinen Weg. Urteilt nicht! Dient in der Demut und in der Salbung meiner Liebe!"

1997 Nach dem Empfang des Heiligen Mahles dankte eine Schwester dem Herrn für seine Gaben. Da schenkte der Herr ihr das Bild.
"Unter der Decke des Kongresssaales schwebten viele Siegeskronen, in verschiedenen Formen und Farben (z.B. goldene, aus Lorbeer, wie Weinblätter). Nach einer Zeit wurden die Siegeskronen auf die Kongressteilnehmer verteilt, d. h. wie eine Wurfscheibe auf jeden Einzelnen zu geworfen."

Weitere Anliegen der Arbeit sind:
Weitgehende finanzielle Unabhängigkeit wie andere kirchl. Werke (Medienwerk, Zeltmission etc.) durch Kongressgebühren, Spenden, Opfer.
Unterstützung der tschechischen Geschwister und weiterer missionarischer Werke und Aktionen durch Opfer während der Kongresse.

Weitere wichtige Felder des geistlichen Aufbruchs:

  • Theologie: Die Pneumatologie (Lehre von Heiligen Geist) bedenken,
  • Charismen ohne Einschränkungen praktizieren
  • Geistesfrucht anstreben
  • Innere Heilung (Vergebung) erwarten,
  • Erneuerung und Erweckung erbitten
  • Offensein für neue Impulse des Heiligen Geistes
  • Erkenntnisse aus der Gründungszeit des Methodismus und aus der Kirchengeschichte: Heiligungsbewegung, Pfingstbewegung, Evangelikalenbewegung gewinnen.
  • In Einheit evangelistischer Botschaft und sozialdiakonischem Handeln der Welt zu dienen.

In der schon erwähnten Arbeitshilfe "Viele Gaben- ein Geist" Eine Arbeits- und Orientierungshilfe zur Begegnung mit der charismatischen Bewegung, am 25. Jan. 1992 vom Kirchenvorstand begutachtet und mit Änderungsvorschlägen verabschiedet, schreibt Bischof Dr. Walter Klaiber am Schluss seiner Vorwortes:
"Viele Gaben - ein Geist. So haben wir diese Orientierungshilfe überschrieben. Ich wünsche unserer Kirche eine Erneuerung durch Gottes Geist, in der wir die Gaben und Aufgaben, die Kräfte und Dienste, die Gott uns gibt, erkennen und anerkennen und sie füreinander und für die Menschen in dieser Welt in Liebe leben."
Frankfurt, Februar 1992
Bischof Dr. Walter Klaiber

1. Referat, gehalten, am 13. März 2005 bei der Laiendistriktsversammlung des Frankfurter und Karlsruher Distrikts im Haus Teuchelwald in Freudenstadt.

Erich Heß