Bericht vom Kongress 2013 Die Mitschnitte gibt es hier: Material

Furchtlose Nachfolge - so das Thema vom 23. Kongress in Braunfels vom Arbeitskreis Geistliche Gemeindeerneurung unserer Kirche. "Ich glaube Gott will uns reich beschenken" mit diesen Worten begrüßte uns der Lobpreisleiter. Ja das ist meine Sehnsucht für diese Tage, von Gott beschenkt werden. Und ich wurde beschenkt. Beschenkt durch die Musik, die Lobpreis und Anbetungszeiten. " Über dem Lobpreis seines Volkes thront Gott heißt es in Psalm 22,4. Lobpreisteams aus Berlin und Braunfels führten uns in Lobpreiszeiten und somit in die Gegenwart Gottes. Nach einem Lied wurden wir gefragt, ob wir das auch wirklich so meinen, was wir gearde gesungen haben. "Egal, was du mir gibst, egal, was du mir nimmst, du bist und bleibst mein Gott, nur dir gehört mein Lob." Ein Lobpreiskonzert stand unter dem Thema: "Die Freude am Herrn ist eure Stärke." In diesem Sinne sang uns der blinde Musiker Thomas Steinlein einige erfrischende Lieder und natürlich wurden wir auch zum Mitsingen eingeladen. Ein blinder Sänger mit geistlichem Druchblick. Ein Geschenk war auch die Abendmahlsfeier bei der ersten Plenumsveranstaltung. Zu Beginn hörten wir Gedanken zu Psalm 27,1. Am Ende zog Freude in mein Herz, durch die Gemeinschaft mit Jesus. Ja, es ist gut, dass ich hier bin.

Beschenkt wurde ich auch durch die Vorträge. Viele wertvolle Gedanken konnten wir hören. So in einem historischen Rückblick, wie John Wesley furchtlos nachfolgte, wenn er bei seinen Versammlungen von Steinwerfern oder Ochsen gestört wurde und er Feindseligkeiten seiner Kirche aushalten musste. Auch die ersten methodistischen "Eindringlinge" in Deutschland hatten es schwer in ihrer Nachfolge und galten lange Zeit als Sekte. Der Iraner Siamak Aminmansour erzählte uns von unseren Glaubensgeschwistern und wie sie ihre Nachfolge leben. Eindringlich forderte er uns auf für den verfolgten Teil des Leibes Christi zu beten. Zweimal hat Richard Aidoo aus Düsseldorf zu uns gesprochen. Gestartet hat er jeweils mit einigen Erfahrungsberichten wie er an allen nur denkbaren Orten mit Menschen ins Gespräch kommt und das Gespräch oft mit einem Übergabegebet endete. In seiner Predigt, die auf 35 Bibelversen aufgebaut war, sprach er in ermutigender weise von Jesus als dem König der Welt und Gottes ewiger Liebe zu seinen Menschen. Ermutigend war für mich seine spürbare Liebe zu Jesus und sein tiefes Vertrauen in das Wort Gottes. Im zweiten Vortrag sprach er über die Höhen und Tiefen des Glaubenslebens und davon, welcher Segen gerade aus den Tiefen sprudeln kann (Psalm 23,4). Wenn in Talerfahrungen im Wort Gottes gegraben wird und diese Zeiten mit Jesus durchschritten werden, werden sie zu den besten Erfahrungen des Lebens. In einem Workshop, wo wir zehn zur Auswahl hatten, hörte ich von einem Ehepaar wie es von Gott in einen Befreiungsdienst geführt wurde. Über viele Jahre hinweg haben Sie erlebt, von was Richard Aidoo gesprochen hat. Jesus ist König und Herr, auch über dämonische Belastungen.

Am letzten Abend hat uns Andreas Kraft mit Blick auf 1. Samuel 30,6b+8 drei Punkte mitgegeben, die alle aus dem Gebet heraus gewonnen werden. Im Gebet weicht die Furcht vor dem Feind. "Der Mut zum Widerspruch entsteht am Herzen Gottes." 2. Im Gebet wird die Furcht vor der Heiligung überwunden. "Sünde ist keine Option." 3. Im Gebet entsteht der Mut zur Initiative. "Sich immer wieder im Gebet von Gott eine Sicht schenken lassen." "Lass dich im Herrn stärken - David stärkte sich im Herrn." Im Sonntagsgottesdienst hörten wir, dass Nachfolge immer einen Preis hat und dass die Preise steigen. Zudem braucht Nachfolge Orientierung. So wie das Volk Israel durch die Wüste von der Wolken und Feuersäule geführt wurde, werden wir von dem geführt der stärker ist als der, der in der Welt ist und der alle Tage bei uns ist, bis an der Welt Ende. Ein Segen Gottes waren auch die Mitarbeiter für die Kinder (unsere Kinder freuten sich auf jede Kinderbetreuung) und Jugendlichen, die Beter und Seelsorger und die Gespräche zwischendurch. Ja, Gott hat mich reich beschenkt in diesen Tagen. Die Frage ist nun wohl, ob ich Dinge die ich erkannt habe auch in meinem Leben umsetze. Das wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Für nächstes Jahr wird als Musiker Albert Frey an einem Abend dabei sein. Also, Termin vormerken 23.-26.10.2014 und anmelden.


Ein Bericht von Marc Laukemann