Bericht vom Kongress 2011

"Leben in Gottes Qualität"
Anders leben wollen - nennök nebel srednA!
Der Bericht vom Kongress für Geistliche Gemeindeerneuerung in Berlin Lankwitz
(28. - 30.Oktober 2011)

Die Predigten gibt es hier: Material

Berlin war eine Reise wert, das neue Gemeindezentrum Lankwitz sowieso, und der AGG-Kongress "Leben in Gottes Qualität" hatte es doppelt verdient. Etwa 165 Leute waren von Freitag bis Sonntag zusammen, etwa 50 aus der Gemeinde. Langjährige Braunfelsbesucher registrierten, hier ist manches anders: kleiner und entspannter. Viele haben die Zeit sehr genossen. Der Dienst der Geschwister war großartig, warme Gastfreundschaft in allen Räumen, unterschiedliche Personen in den verschiedenen Diensten in großer Freiheit und geistlicher Einheit. Danke nochmals an die Lankwitzer!
Plenum
Eine wohltuende Erfahrung war es, dass Menschen während des Lobpreises oder zu anderen offenen Gebetszeiten zum Kreuz direkt gehen konnten, um ihre Lasten abzuladen oder innere Schritte festzumachen. Und immer war jemand daneben - nicht aufdringlich, aber so, dass zu spüren war: "Wenn du möchtest, kannst du mit mir reden" bzw. "Ich bin gern bereit, mit dir zu beten."


Der Samstagabend war gefüllt mit persönlichen Gotteserfahrungen - keine Predigt, keine Regel, keine Erwartungen, nur Lobpreis im Hintergrund und die Möglichkeit an verschiedenen thematischen Stationen zu verweilen und auch das Abendmahl zu empfangen.
Diese Formen kamen nicht von ungefähr, sondern entsprachen genau der inneren Dynamik und Botschaft des Wochenendes: Gott suchen, sich selbst tiefer erkennen und dienen lassen, neu eintauchen in die Gnade und persönliche Schritte der Nachfolge setzen. Ehrlichkeit und Buße waren sehr wichtige Stichworte, denn wir können nichts "machen" und sollen es auch nicht. Dass Pastor Stefan Kraft auf Grund einer Erkrankung nicht dabei sein konnte, war echt schade, aber vielleicht war es Gottes Art, uns zu helfen, die inneren Augen nicht auf Menschen zu richten, sondern auf Jesus selbst, der auch gerade durch unsere Schwachheit wirkt und durch Brüche leuchtet. Das wurde insbesondere auch am Lebenszeugnis von Andreas Hinz deutlich, der die Kongressgemeinde an schmerzhaften Selbsterfahrungen im Verlauf seines Burnouts teilhaben ließ. Für mich waren die Tage eine dicke Ermutigung, dass Jesus seine Gemeinde baut, auch in unserer Kirche und dass es eine große Gnade ist, wenn er mich behutsam mit eigenen Grenzen und blinden Flecken konfrontiert.

(Pastor Albrecht Weißbach)